Archiv der Kategorie: Allgemein

Generation Abschied

1. September 2016

Liebe/r Besucher/in,

unter dem Begriff „Generation Jugend“ arbeiten kommunale Jugendpflegerinnen und Jugendpfleger aus der Region seit 2007 eng zusammen. Ziel ist es, gemeinsam Lobbyarbeit für die Generation der Jugendlichen zu leisten.

Auf dieser Internetseite wurde dazu regelmäßig über Themen der Kinder- und Jugendarbeit, besondere Aktionen und Projekte berichtet. Das Projekt Internetseite „generation-jugend.de“ wird nun eingestellt.

Aber keine Sorge: unsere Arbeit geht weiter! Lobbyarbeit ist und bleibt weiter Teil unserer Arbeit.

Und wir machen uns weiter bemerkbar. Auch im Netz. Nur anders.

Wirst schon sehen…

P.S.: Danke für deinen Besuch!

Komm mit nach Schmidt!

1. Juni 2016

In den letzten vier Wochen der Sommerferien werden die musisch-kreativen Werkwochen aus der Bleiberger Fabrik erstmals in der St. Nikolaus Jugendstätte Rursee in Nideggen-Schmidt zu Gast sein. Hierzu sind alle Kinder und Jugendlichen aus der Region herzlich eingeladen.

Vor über 50 Jahren rief der Jesuitenpater Erich Lennartz die musisch-kreativen Werkwochen ins Leben und begründete damit eine Tradition, die bis heute lebendig ist und immer noch Hunderte von Kindern und Jugendlichen in allen Schulferien in ihren Bann zieht.

schuldt, Werkwoche in Bleiberger Fabrik klein04_filteredIn den Werkwochen bieten Künstler ein breitgefächertes Spektrum an kreativen Werkstätten (z.B. Malerei, Bildhauerei, Tanz, Film, Batik, Marionettenbau, Theater, Holzarbeiten und Stofftiere nähen) an, in denen die Kinder und Jugendlichen sich nach Lust und Laune unter fachkundiger Anleitung ausleben können. Darüber hinaus tragen über 50 ehrenamtliche Mitarbeiter durch ihre tatkräftige Unterstützung und Engagement zum Gelingen der Werkwochen bei und organisieren das Rahmenprogramm sowohl für die Übernachterkinder als auch für diejenigen, die ohne Übernachtung an den Werkwochen teilnehmen.

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In der Woche vom 25.-29.7.2016 werden die Werkwochen, die traditionell für alle Kinder und Jugendlichen zwischen 7 und 17 Jahren angeboten wird, erstmal für Eltern, Verwandte und Bekannte geöffnet. In dieser besonderen Woche kann jeder von 0-99 Jahren an den Werkwochen teilnehmen. Die Werkwochen freuen sich auf eine schöne Zeit in der Eifel und hoffen viele Kinder und Jugendliche aus der Region als neue Teilnehmer kennenlernen zu können.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten zu den musisch-kreativen Werkwochen unter www.werkwochen.de

Das geht! Junges Roetgen mischt jetzt mit

13. Mai 2016

Jugendparlament

Im Roetgener Bürgersaal hat jetzt die erste Jugendversammlung mit dem Titel „Das geht! Junges Roetgen mischt mit!“ stattgefunden. 36 Jugendliche zwischen 13 und 21 Jahren trafen sich auf Einladung von Bürgermeister Jorma Klauss und diskutierten Fragen wie: Was wünschen sie sich für ihre Gemeinde? Welche Themen sind ihnen wichtig? Sie haben dabei ein Gremium ins Leben gerufen, das sich als Vertretung für die Roetgener Jugendlichen in die Kommunalpolitik einbringen wird.

Sina, Hannes und Laurin haben die Veranstaltung auf die Beine gestellt und sind stolz auf das Ergebnis: Sie und weitere 15 junge Roetgener werden jetzt zusammen mit dem Gemeinderat ein Modell dafür entwickeln, wie sie dauerhaft eingebunden werden können. Aus Sinas Sicht ein wichtiger Schritt: „Viele hier haben Lust, etwas zu verändern, wussten aber bisher vielleicht nicht genau, wie“, so die 20-jährige. „Es macht Mut, wenn sich die Kommunalpolitik so für uns öffnet. Denn dass es gewünscht ist, dass Jugendliche mitmachen, hat uns so explizit noch niemand gesagt.“ Sie hat die Veranstaltung zusammen mit Hannes und Laurin moderiert. Unterstützung haben die Jugendlichen dabei von der Gemeinde Roetgen und der Koordinationsstelle Jugendpartizipation im Bildungsbüro der StädteRegion Aachen bekommen.

Bei der ersten Jugendversammlung waren die Mitglieder des Gemeinderats nicht dabei, damit sich die Jugendlichen zunächst unter sich ihre Ziele festlegen konnten. Mit den Ergebnissen wollen sie jetzt in den Dialog mit der Politik gehen. Die Türen stehen ihnen offen: „Die Politik in Roetgen will Jugendlichen deutlich mehr Raum zur Mitbestimmung geben“, betont Bürgermeister Jorma Klauss. „Es ist ein tolles Signal, dass die Jugendlichen großes Interesse daran haben, in Roetgen mitzugestalten. Und es freut mich besonders, dass sie über ein formelles Gremium sogar in die Kommunalpolitik einsteigen wollen.“

Auf die Jugendlichen kommt viel Arbeit und Verantwortung zu – dafür haben sie sich entschieden. Der 17-jährige Hannes freut sich auf die Herausforderung: „Jetzt wird es richtig konkret. Bei einem ersten Treffen werden wir dem Gremium einen Namen geben und uns darüber verständigen, welche Themen wir als erstes angehen.“ Besonders wichtig waren die Jugendlichen in der Diskussion Themen wie gute Busverbindungen und die Entwicklung neuer Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung.

Hintergrund

Einen Anstoß für mehr Jugendbeteiligung in Roetgen hatte ein Treffen von Roetgener Jugendlichen mit den Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im September 2015 gegeben. Dazu hatte die Koordinationsstelle Jugendpartizipation im Bildungsbüro eingeladen. Bei dieser Veranstaltung konnten Jugendliche ihre Kandidatinnen und Kandidaten persönlich kennenlernen. Die Anwärter auf das Bürgermeisteramt stellten sich den Fragen der Jugendlichen: Was tun sie für Jugendliche? Wollen sie, dass Jugendliche sich einbringen und wie? Gibt es gemeinsame Ziele?

Bei der Roetgener Jugendversammlung haben die jungen Mitarbeiter der Koordinationsstelle die Roetgener inhaltlich und organisatorisch unterstützt, zum Beispiel, indem sie verschiedene Formen der Jugendbeteilung auf kommunaler Ebene vorgestellt haben. Veranstaltung wurde durchgeführt im Rahmen des Projekts „Das geht! Dialog zwischen Jugend und Politik“ in der StädteRegion Aachen und gefördert durch das EU-Programm „Erasmus+ Jugend in Aktion“ im Bereich „Strukturierter Dialog“. Von der Förderung profitieren Jugendliche in den städteregionalen Kommunen, die Unterstützung bei Veranstaltungen und Projekten erhalten.

Kinder- und Jugendschutz im Karneval

30. Januar 2016

KarnevalBald heißt es wieder Oche Alaaf! Dann tanzen alle verkleidet über die Straßen und singen Karnevalslieder. Klar, Alkohol gehört auch dazu. Dennoch ist auch dabei ein verantwortungsvoller Umgang wichtig.

Besonders zur Karnevalszeit sollten Erwachsene und vor allem Erziehungsberechtigte darauf achten, dass Kinder und Jugendliche nicht zum missbräulichen Alkoholkonsum animiert werden. So ist es wichtig zu wissen, dass Bier, Wein und Biermixgetränke nur von Personen über 16 Jahren verzehrt werden dürfen. Erst ab 18 Jahren sind Schnäpse, Liköre und Alcopops erlaubt.

Wichtig ist zur Karnevalszeit vor allem, dass Ihr Euch gemeinsam mit Euren Eltern über die bevorstehenden Veranstaltungen, die Ihr besuchen möchtet, informiert und Euch über das Programm dort informiert. Ebenfalls solltet Ihr niemals alleine den Weg nach Hause gehen müssen, sondern immer in Begleitung oder in Gruppen nach Hause gehen.

Weitere Infos zum Kinder- und Jugendschutz an Karneval findet Ihr auch bei Im Blick.

Bildquelle: deutschonline von Pixabay.com, Creative Commons  1.0 Universal (CC0 1.0)

Alkohol – das solltest Du rund ums Thema wissen

22. Januar 2016

AlkoholAb wann dürfen Kinder und Jugendliche überhaupt Alkohol trinken? Und ist ein kleiner Schluck nicht kein Problem? Kinder dürfen offiziell unter 14 Jahren keinen Alkohol in der Öffentlichkeit trinken. Außerdem dürft Ihr vor Eurem 14. Geburtstag auch keinen Alkohol kaufen, nicht einmal ein Bier.

Eben dieses Bier dürft Ihr im Alter von 14 und 15 Jahren nur in Begleitung einer Aufsichtsperson trinken. Auch Wein ist dann kein Problem. Bier, Wein, Apfelwein und ähnlich ‘starke’ Getränke dürft Ihr ab 16 Jahren konsumieren. Danach erst sind hochprozentige Sachen und auch brandweinhaltige Getränke, Liköre, Wodka etc. erlaubt, also ab dem 18. Geburtstag.

Das Gesetz im Wortlaut: § 9 JuSchG – Alkoholische Getränke

Alkoholkonsum bei Jugendlichen

Selbstverständlich übt Alkohol eine hohe Anziehungskraft aus, besonders auf Partys und mit Freunden gehört für viele der Alkohol dazu, leider oft bis zum Rausch. Dies kann fatale Konsequenzen haben. Denn: Wer früh und regelmäßig Alkohol konsumiert, erhöht die Gefahr abhängig zu werden deutlich. Schwere Alkoholvergiftungen und gesundheitliche Schäden sowie aggressive Entgleisungen und Unfälle sind weitere, nicht zu unterschätzende Risiken von überhöhtem Alkoholgenuss.

Den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol muss man erst noch lernen. Dabei tragen Eltern bzw. Erziehungsberechtigte eine besondere Verantwortung und tragen als Vorbilder unmittelbar zum täglichen Umgang mit Alkohol bei.

Das Jugendschutzgesetz regelt den Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit. Privat gibt es keine Regeln, Eure Eltern oder Erziehungsberechtigten sind für Euren Konsum und Euren verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol verantwortlich. Wichtig ist dabei vor allem auch zu wissen, dass sich der Alkoholkonsum negativ auf die seelisch-geistige und körperliche Entwicklung von Kindern auswirkt.

Infos zum Thema Alkohol bekommt Ihr auch bei der Suchthilfe der Caritas und der StädteRegion Aachen sowie auf der Seite Im Blick.

Bildquelle: Jarmoluk von Pixabay.com, Creative Commons  1.0 Universal (CC0 1.0)