Beiträge zum Generation Jugend Projekt
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Projekt 2011: "So jung kommen wir nicht mehr zusammen!"
“Alt hilft Jung… Know-how ist unersetzbar”
In Herrn Conrads fanden die Jugendlichen und die mobile Jugendarbeit der Stadt Stolberg einen engagierten ehrenamtlichen Fachmann zur nötigen Dachsanierung ihrer bereits seit 3 Jahren bestehenden Jugendschutzhütte. Gemeinsam mit den Jugendlichen wurde ein Aufmaß für die benötigten Materialien erstellt, ein Winkel angefertigt, das alte Dach gesäubert und die Neuerung aufgebracht. Herr Conrads konnte den jugendlichen Helfern viele Kniffe und Tricks aus der handwerklichen Praxis beibringen und nebenbei einigen Interessierten einen “Schwank aus der eigenen Jugend” erzählen. Zum Abschluss wurde die Schutzhütte nochmal so richtig bunt umgestaltet…
Jung und alt –gemeinsam im Cafe Käthe der Ev. Kirchengemeinde Erkelenz.
Unter dem Motto: so jung kommen wir nicht mehr zusammen, feierten Jugendleiterin Gaby Lanze, ihr Kollege Detlef Bonsack, viele Senioren, Kinder mit ihren Eltern und Jugendliche des Jugendzentrums ZaK gemeinsam St. Martin. Unter den Besuchern war auch Jugendpfleger Markus Wilmer, da diese Feier im Rahmen des landesweiten Projektes gefördert wurde. Zunächst saß man gemütlich beisammen, trank Kaffee und Limonade und verspeiste drei große Weckmänner mit süßem und herzhaftem Belag. Im Anschluß griff Pfarrer Günther Jendges zur Gitarre und alle sangen begeistert alte und neue Martinslieder. Auch das alte rheinische Lied „Loop Müller loop“ sangen die Senioren den Kindern vor. Der Höhepunkt war aber ein kleines spontanes Theaterstück zur Mantelteilung, gespielt von Florian und Tim. Auch die Bedeutung der Gänse in der Martinszeit wurde spielerisch zur Freude aller geklärt. Dann wartete im Jugendzentrum eine Lichterdisco auf die jüngeren Besucher, aber es durfte auch mit den Senioren im Cafe Käthe „gezockt“ werden. Bei einsetzender Dunkelheit zündeten die Jugendlichen im Hof ein Martinsfeuer an und gemeinsam mit den Kindern und einigen Senioren zog man singend mit mitgebrachten Laternen durch den Innenhof des Gemeindehauses. Am Ende waren sich alle einig, dass jung und alt gemeinsam immer eine Bereicherung sind , und dass noch viele gemeinsame Aktionen folgen sollen.
Der SportMusik Tag für “Jung und Alt” im Rahmen des Projekts “Generation Jugend”

Ein Kooperationsprojekt des Stadtsportverbandes Hückelhoven, der Gemeinschafts- grundschule Ratheim ”Im Weidengrund”, Ev. Kinder- und Jugendeinrichtung “Das Nest” und dem Jugendamt der Stadt Hückelhoven.
Wann?: 16.11.11 um 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr
Wo?: In der Sporthalle der Gemeinschaftsgrundschule “ im Weidengrund in Hückelhoven/Ratheim
Bei der Veranstaltung handelte es sich eine Mehrgenerationenaktivität mit dem Ziel , gemeinsam etwas zu erleben, Kommunikation zu fördern und Berührungsängste abzubauen. Dabei stand das gemeinsame Machen und der Spaß mit Hilfe von Musik und Bewegung im Vordergrund.
Die Vor- und Nachbereitungen (Aufbau, Abbau, Begleitung) wurden von den ehrenamtlichen tätigen Jugendlichen der Kinder- und Jugendeinrichtung “Das Nest” unterstützt.
Eine engagierte Lehrerin der GGS im Weidengrund übernahm den musischen Part und der Stadtsportverband den Bewegungsteil.
Es haben 17 Grundschulkinder einer 4. Klasse bzw. der OGS und 15 Teilnehmer der Generation 65+ teilgenommen.
Die Kinder und Senioren kannten sich vorher nicht. Trotzdem haben sich sehr schnell Pärchen aus Jung und Alt gefunden und mit Begeisterung mitgewirkt. Jung erklärte Alt und umgekehrt die Übungen des Bewegungsparcours und unterstützten sich bei der Durchführung. Rundum ein gelungener Nachmittag und es kamen auch direkt die Nachfragen, wann wiederholen wir das, sowohl von den Senioren als auch von den Kindern.
Programm:
- Begrüßung 5 Min, Bändertanz 5 Min, Bewegungsparcour mit 15 Stationen 60 Min, Igelmassage 5 Min, Abschlusslied 5 Min, Verteilen von Urkunden/ Weckmännern und kleinen Erfrischungen zum Ausklang!!! 10 Min
„Generation Jugend – so jung kommen wir nicht zusammen“ lautet das Motto des diesjährigen Aktionsmonats der kommunalen Jugendpfleger aus der Region. Es ist mittlerweile der 3. Themenschwerpunkt von Seiten der Jugendpfleger, die durch Projekte und Maßnahmen vor Ort und überregional vor allem Lobbyarbeit für die Generation der Jugendlichen betreiben wollen.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion steht insbesondere das, was die unterschiedlichen Generationen miteinander verbindet und wovon sie untereinander profitieren. Aktionen im Projektzeitraum vom 15. Oktober bis 30. November 2011 sollen dies öffentlichkeitswirksam herausheben und einen Dialog und das Verständnis zwischen den Generationen fördern.
Am 09. November fand dazu in der Jugendeinrichtung Nautilus Würselen ein gemeinsames Treffen der am Projekt beteiligten Jugendpfleger und mobilen Jugendarbeiter statt. Die 24 Mitarbeiter/innen von Kommunen und freien Trägern tauschten sich über ihre beruflichen Erfahrungen aus, mit dem besonderen Blick auf Jugendliche im öffentlichen Raum. Gerade hier, auf öffentlichen Plätzen, in Straßen, Geschäften oder Bussen gibt es zwischen Jugendlichen und Erwachsenen häufig massives Konfliktpotential. In diesem Spannungsfeld agieren die mobilen Jugendarbeiter und bringen ihre Kompetenzen ein, in dem sie zwischen den Generationen zu vermitteln und zu schlichten versuchen.
Manche Konflikte werden durch respektloses Verhalten einzelner Jugendliche provoziert. Neben dem für Erwachsenen mitunter schwer erträglichen pubertären Gehabe sorgen vor allem auch Sachbeschädigungen oder Vermüllung regelmäßig für Ärger.
Einige Erwachsene ihrerseits lassen Jugendlichen gegenüber ihre geringschätzige Haltung deutlich spüren. Schnell, manchmal zu schnell, fühlt man sich gestört. In der Folge reduzieren sich die öffentlichen Räume, wo sich Jugendliche ungestört und unbelästigt aufhalten dürfen.
Die Erfahrungen der Jugendarbeiter zeigen, dass oftmals negative Ereignisse durch einzelne Jugendliche, zu einer Stigmatisierung einer ganzen Generation führen. Dabei gibt es viel mehr positive Beispiele eines guten Miteinanders der Generationen, wie die Arbeit in Sport- und Kulturvereinen, Hilfsorganisationen oder Feuerwehr und THW sowie in der kirchlichen oder kommunalen Jugendarbeit beweist. Auch die aktuellen Projekte des Aktionsmonats beweisen in vielfältiger Weise, dass das Miteinander von jung und alt für beide Seiten viele positive Erfahrungen möglich sind.
Die Jugendpfleger und mobilen Jugendarbeiter wollen den Dialog zukünftig weiter fortführen und sich gemeinsam durch gezielte Projektarbeit dafür einsetzen, den Dialog und Respekt zwischen den Generationen zu fördern. Das aktuelle Projekt „So jung kommen wir nicht mehr zusammen“ steht hier für einen ersten Anfang.
“Generation Jugend” wird unterstützt vom Landschaftsverband Rheinland (LVR).
Am 08. November hatten wir im Jugendcafé Simmerath altersmäßig gesehen einen eher untypischen Besuch: Bewohner der Stadtresidenz (Altersheim) kamen, um mit unseren jugendlichen Besuchern zu kegeln. Wer jetzt vermutet, dass wir eine Kegel- oder Bowlingbahn im Jugendcafé betreiben, liegt allerdings völlig daneben. Gespielt wurde mit der Spielekonsole Nintendo wii!
Für die älteren Menschen war das Spiel zunächst technisch eine große Herausforderung, doch die Jugendlichen erklärten so toll, dass schon ziemlich schnell die Kegel fielen.
Durch das gemeinsame Spiel verloren die Jugendlichen auch bald ihre anfängliche Scheu und spätestens beim Kuchenessen waren Alt und Jung im Gespräch vertieft. Insbesondere die Streiche aus der Jugendzeit der älteren Gäste fanden besonderen Anklang bei den Jüngeren…
Einer Besucherin des Jugendcafés gefiel der Nachmittag so gut, dass sie demnächst einmal pro Monat im Altersheim mithelfen will, wenn dort gekegelt wird. Das wird dann allerdings auf die herkömmliche Art und Weise durchgeführt!








