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Das Netz vergisst nicht: Social Media-Verhaltenstipps

23. Juli 2015

Im letzten Beitrag zum Thema Datenschutz haben wir euch bereits allgemein über den sensiblen Umgang mit euren Daten informiert. Nun gehen wir einen Schritt weiter und werfen einen Blick in die Zukunft: Es mag den ein oder anderen Arbeitgeber geben, der seine Bewerber im Netz sucht. So nutzen Unternehmen beispielsweise auch deren Online-Profile bei Facebook oder Xing, um sich über diese zu informieren. Letzteres ist speziell für die Jobsuche ausgelegt, sodass sich darauf keine sensiblen Daten befinden sollten. Doch gerade bei Facebook schwirrt so manch öffentlicher Post herum, den der Arbeitgeber besser nicht hätte sehen sollen.

Erst denken, dann posten

Da kann das Anschreiben oder der Lebenslauf noch so tadellos sein, auch im Netz sollte man sich möglichst im besten Licht zeigen. Ein Umstand, denn leider sehr viele vergessen. Daher: Immer zuerst nachdenken und dann posten. Das heißt nicht, dass man das Posten direkt unterlassen sollte, sondern nur, dass gewisse Regeln zu beachten sind.

Gerade Facebook lässt zielgerichtete Einstellungen zu, damit Statusbeiträge und/oder Fotos nur bestimmten Personen zugänglich sind. Die Option „Freunde“ ist dabei oft einfach zu weit gefasst, da die User im Schnitt 300-500 Freunde haben. Hierbei kann nicht kontrolliert werden, wie die Inhalte weiterverbreitet werden. Eine Option wäre die Erstellung verschiedener Gruppen, mit denen man bestimmte Inhalte teilen möchte. Das ist natürlich umständlich, kann aber helfen, die Inhalte besser zu kontrollieren. Daneben kann man Inhalte auch gezielt einzelnen Personen zugänglich machen.

Details zu Liebesleben und Krankheiten gehören nicht ins Netz

Für den potenziellen Arbeitgeber ist natürlich klar, dass auch junge Menschen Spaß haben möchten. Dennoch kommt es nicht gut an, wenn ihr öffentliche Witze über schlechte Schulnoten oder Lehrer macht. Auch solltet ihr von Bikinibildern oder etwaigen Trinkgelagen Abstand nehmen. Eure Seriosität kann auch schon durch Details zu eurem Liebesleben, Krankheiten oder aber auch politischen Einstellungen angezweifelt werden. Seid also vorsichtig mit dem, was ihr postet.
Kleiner Tipp: Ihr könntet beispielsweise ein Online-Profil speziell für die Jobsuche anlegen und dabei nur wichtigste Daten hinterlegen. Seht aber davon ab hierbei eure Handynummer anzugeben, dies könnte zu weiteren Problemen führen…

Der Youtube-Kanal der StädteRegion Aachen

21. Juli 2015

Kennt ihr den Youtube-Kanal der StädteRegion Aachen eigentlich schon? Dort gibt´s seit Kurzem einen informativen Beitrag zum Schüler-BAföG und wie es beantragt werden kann.

Schüler-BAföG mit großen Hürden

Oftmals steht Schülern ein Anspruch auf BAföG zu, doch die Anträge wirken so abschreckend und kompliziert, dass von dieser Option abgesehen wird. Das Erklär-Video der StädteRegion versucht das Thema zu entschärfen und erklärt, wie man das Schüler-BAföG beantragen kann und welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen.

Von der Förderung abhängig sind beispielsweise der Wohnsitz und das Einkommen der Eltern. Damit der Antrag zügig bearbeitet werden kann, müssen zudem alle relevanten Belege und Nachweise erbracht werden. Was es da im Vorfeld schon zu beachten gibt, könnt Ihr Euch im Video bei YouTube ansehen.

Spätstarter- Initiative gibt älteren Azubis eine Chance

12. Juni 2015

Einen Schulabschluss mit anschließender Ausbildung zu machen ist nicht nur ein gängiger Werdegang, sondern auch notwendig. Eine Ausbildung bietet euch Schutz vor der Arbeitslosigkeit und hilft, die Altersarmut zu umgehen. Dennoch leben rund 1,5 Millionen junge Erwachsene zwischen 25 und 35 Jahren ohne Ausbildung in Deutschland. Jeder Zweite davon ist Arbeitslos. Das muss nicht sein – „Da geht noch was! „ sagen Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die Bundesagentur für Arbeit (BA).

Spezielle Spätstarter-Initiative sorgt für Ausbildungsplätze

Sicherlich haben diese jungen Menschen ihre Gründe, wieso sie ohne Ausbildung da stehen: Ein abgebrochenes Studium, ein Pflegefall in der Familie oder eine Schwangerschaft. Das sind nur wenige mögliche Gründe, wieso es bisher nicht mit der Ausbildung geklappt hat. Anschließend geraten die Jugendlichen in einen Teufelskreis, da sie sich zu „alt“ fühlen eine Ausbildung zu machen, warten noch länger, die Angst wird noch größer…

Um dem entgegenzuwirken bieten das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) haben unter dem Motto „Ausbildung wird was: Spätstarter gesucht“ eine Initiative, die sich vor allem an die Späteinsteiger richtet. Sie soll junge Erwachsene dazu ermutigen, doch noch eine berufsqualifizierende Ausbildung abzulegen.

Ältere Azubis bieten Arbeitgebern Vorteile

Natürlich kann dies nur Hand in Hand mit den Arbeitgeber geschehen, die die Notwendigkeit und auch Vorteile der älteren Azubis erkannt haben: Immer mehr Arbeitgeber bieten Ausbildungsprogramm, die vor allem an die Spätstarter gerichtet sind, an. Für den Arbeitgeber bietet dies allerdings den Vorteil, dass die Azubis oft schon berufliche Erfahrungen mitbringen. Viele haben sich bisher mit Aushilfsjobs oder Zeitarbeit durchgeschlagen und können damit punkten: Auf diesen Erfahrungen kann aufgebaut werden, da sich somit auch schon die Talente der Arbeitswilligen herauskristallisiert haben. Außerdem sind erwachsene Azubis oftmals einfach zielstrebiger und disziplinierter.

Gehört ihr auch zu den Spätstartern? Ihr braucht keine Scham zu haben und nicht von Absagen entmutigen lassen. Eine Ausbildung lohnt sich in jedem Fall und ihr werdet merken, wie stolz ihr danach auf euch und euer Durchhaltevermögen sein werdet. J.F. Kenedy hat es sehr treffend formuliert: „Es gibt nur eines, das auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung.“

Betriebsbesichtigung im Malerbetrieb Scherner

7. April 2015

Malerberuf zum Anfassen

Einen Eindruck vom Beruf des Malers und Lackierers konnten sich jetzt Schüler/innen der Förderschule Eicherscheid und der Hauptschule Monschau machen. Sie nahmen an der Betriebsbesichtigung im Malerbetrieb Scherner in Paustenbach teil. Organisiert wurde das Angebot von Jugendcafé Simmerath und Streetwork Nordeifel, die einmal pro Monat ein Angebot dieser Art in verschiedenen Firmen in Simmerath und Monschau durchführen.

Die Schüler/innen ließen sich von Malermeister Marco Scherner das Materiallager mit Farben, Werkzeugen und Maschinen zeigen und staunten über die Vielfalt an Materialien, die ein Maler vor Ort hat. So konnten die Teilnehmer u.a. einen Magazinschrauber sehen, der auf großen Baustellen zum Einsatz kommt, wenn z.B. Deckenplatten verschraubt werden müssen. Maler Scherner machte den Jugendlichen klar, dass der Malerberuf auch viel mit körperlicher Tätigkeit zu tun hat. So durfte jeder einen Farbeimer anheben und sich einmal vorstellen, diesen in den 3. Stock einer Wohnung in Aachen zu tragen.

Auch Mädchen sind für den Malerberuf geeignet

Auf größeren Baustellen müssen auch Gerüste aufgebaut werden, deren Elemente ebenfalls sehr schwer sind. Trotzdem können natürlich auch Mädchen diesen Beruf ergreifen, wenn sie körperlich in guter Verfassung sind. Anschaulich erzählte Herr Scherner von der Berufsschule und den Aufgaben in der Gesellenprüfung, beantwortete Fragen zu den Ausbildungsvoraussetzungen, zum Berufsalltag und zur Ausbildungsvergütung, so dass jeder einen lebendigen Eindruck von der Ausbildung und dem interessanten Beruf „Maler“ bekam. Materialien und Informationen zum Mitnehmen rundeten das Angebot ab.

Junge Menschen, die Interesse an einer Betriebsbesichtigung haben, um einen Praktikumsplatz oder sogar einen Ausbildungsplatz zu finden, oder die einfach mal in einen bestimmten Beruf hineinschnuppern möchten, können sich gerne im Jugendcafés Simmerath oder bei den Streetworkerinnen melden!

CHECK IN Berufswelt 2015

20. Februar 2015

CHECK IN Berufswelt 2015Am 27. Februar findet im Raum Aachen die Schule-Wirschaftsinitiative CHECK IN Berufswelt 2015 für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 13 statt. Hierbei bekommt ihr die Chance, Unternehmen der Region kennenzulernen und einen potenziellen Arbeitgeber zu finden. Die Veranstaltung ist dezentral, das heißt, es gibt keine große Halle, in der ihr Messestände verschiedener Unternehmen abklappern und Goodies einstecken könnt, sondern die Unternehmen öffnen euch ihre Pforten. Von 13 bis 18 Uhr habt ihr die Möglichkeit, den oder die Betriebe eurer Wahl (wenn ihr es schafft, dürft ihr euch natürlich mehrere anschauen) zu besuchen und euch direkt vor Ort ein Bild zu machen. Insgesamt machen 40 Unternehmen bei der CHECK IN BERUFSWELT 2015 mit, eine Übersicht findest du auf der Webseite der Initiative.

Der Besuch bei der CHECK IN BERUFSWELT 2015 ist kostenlos, ihr solltet euch allerdings auf diesen Tag vorbereiten: Informiert euch vorher über das Unternehmen und schaut nach, ob ihr euch möglicherweise anmelden müsst, ob es spezielle Zeiten gibt, oder ihr spontan kommen könnt. Diese und weitere Informationen findet ihr im CHECK IN BERUFSWELT 2015-Magazin, das ihr entweder an eurer Schule findet, oder euch als PDF herunterladen könnt.

Um 13 Uhr findet bei der regioIT die offizielle Eröffnungsfeier statt, die allerdings nicht verpflichtend ist. Ihr könnt also – wenn im CHECK IN BERUFSWELT 2015-Magazin nichts anderes genannt wird – durchaus schon um 13 Uhr beim Unternehmen eurer Wahl sein und durchstarten.