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IM BLICK – HINHÖREN, HINSEHEN, EINGREIFEN

5. November 2013

Im Blick KampagneVielleicht habt ihr schon eine der „Im Blick“-Infokarten im Bus entdeckt: „Im Blick“ ist eine Initiative für mehr Zivilcourage im Alltag. Mit der Aktion rufen alle Jugendämter der Städteregion Aachen dazu auf einzuschreiten, wenn Kinder oder Jugendliche im Alltag bedrängt oder gefährdet werden. Auch ihr könnt und sollt helfen. Wichtig dabei ist, dass ihr euch in angemessener Form einmischt. Handelt achtsam und aufmerksam, ohne dass ihr euch selbst in Gefahr bringt.

Solltet ihr zum Beispiel Zeuge von Drohungen, Pöbeleien oder Gewalt werden, so zögert nicht, den Notruf der Polizei unter 110 zu wählen. Bei anderen Problemen wie beispielsweise Belastungen in der Familie, Gewalt unter Eltern, sexuellen Übergriffen, Selbstverletzung oder Essstörung, könnt ihr euch grundsätzlich immer an das Jugendamt oder an eine der vielen Beratungsstellen wenden. Dies könnt ihr auch vollkommen anonym machen. Eine Übersicht eurer Ansprechpartner findet ihrauf der Aktionsseite der Jugendämter. Außerdem gibt es die „Nummer gegen Kummer“,  die ihr kostenlos montags bis samstags zwischen 14 und 20 Uhr anrufen könnt. Die Hotline erreicht ihr über Festnetz unter 0800 / 1110333. Ruft ihr vom Handy aus an, dann wählt die 116 111. Wenn mit dem Motto „Jugendschutz geht alle an!“ geworben wird, dann seid auch ihr gemeint.

9 Tipps für den Ausbildungsbeginn und 2 Lebensweisheiten

12. August 2013

Ein neues Ausbildungsjahr hat begonnen. Gleichzeitig startet man damit auch in einen neuen Lebensabschnitt. Der erste Schritt in Richtung Selbstständigkeit und dem Erwachsenwerden. Dass man da nervös ist, ist völlig normal. Was kommt auf mich zu? Wie sind die Kollegen? Komme ich mit allen gut klar? Diese oder ähnliche Fragen kommen euch sicher bekannt vor. Um den Einstieg in die Ausbildung zu erleichtern, habe ich euch hier ein paar persönliche Tipps zusammen getragen.

Wer ich bin? Ich heiße Verena, bin 27 Jahre alt und habe im Juni 2013 meine Ausbildung zur Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten erfolgreich abgeschlossen. Aber nun zu den Tipps:

1.    Jeder fängt mal klein an!
Niemand kann erwarten, dass ihr sofort alles wisst und euch auskennt. Ihr seid in der Ausbildung. Ihr seid in dem Betrieb, um den Beruf zu erlernen. Fehler sind normal. Aus ihnen lernt man. Bestimmt wird der eine oder andere Kollege in solchen Situationen schimpfen, aber lasst euch davon nicht beirren. 

2.    Macht Euch Notizen.
Mir persönlich hat es geholfen, Notizen zu bestimmten Vorgängen zu machen. Kauft euch ein Heft, tragt dort alles ein, was wichtig sein könnte oder ist. Scheut euch auch nicht, nachzufragen, wenn etwas unklar ist. Denkt dabei immer an Punkt 1: Ihr seid noch in der Ausbildung und könnt noch nicht alles wissen!

Kleiner Tipp von mir: Notiert euch auch die Fehler und auch, wie sie sich vermeiden lassen. Falls ihr den Fehler ein zweites Mal macht, könnt ihr einfach nachsehen, wie ihr das Problem beim ersten Mal gelöst habt.

3.    Man muss sich nicht mit allen direkt gut verstehen.
Wie im normalen Leben versteht man sich auch im Beruf nicht mit allen. Auch das ist ganz normal. Vor allem in den ersten Wochen ist es schwer, sich in das Team zu integrieren. Immerhin kennen sich die anderen Kollegen eventuell schon ein paar Jahre und so entstehen auch oft Freundschaften. Einerseits ist das sehr schön, wenn  man im Betrieb schnell Freunde findet, denn man fühlt sich dadurch gleich viel wohler. Aber man sollte auch bedenken: Wenn es plötzlich zum Streit kommt, kann man sich auf der Arbeit nicht einfach aus dem Weg gehen. Auch das Arbeitsklima leidet darunter. Ebenso kann es passieren, dass euch eine Kollegin/ein Kollege gar nicht sympathisch ist. Das ist ebenfalls nicht gut für das Arbeitsklima.

Auch Mobbing ist möglich. Das gibt es leider nicht nur in der Schule. Solltet ihr das Gefühl haben, dass ihr gemobbt werdet, wendet euch an eine Vertrauensperson.

4.    Die Probezeit und Kündigungsgründe
In den ersten 1 – 4 Monaten befindet ihr euch in der Probezeit. In dieser Zeit wird festgestellt, ob der Beruf wirklich passend ist und wie ihr arbeitet. Es darf auch ohne Angabe eines Grundes gekündigt werden. Die Probezeit war für mich am Schlimmsten.  Mache ich alles richtig soweit? Was ist, wenn ich gekündigt werde? Diese Gedanken machen ziemlich nervös!

Im Nu ist das Ende der Probezeit erreicht und ein schwerer Stein wird euch vom Herzen fallen. Doch lasst euch nicht täuschen: Solltet ihr etwas Dummes anstellen, kann euch auch danach noch gekündigt werden – nur muss dafür ein triftiger Grund vorliegen (z. B. Diebstahl).

5.    Pflichten und Rechte eines Azubis
Als Azubi hat man Pflichten, an die ihr euch halten müsst. Aber ihr habt auch das Recht auf einige Dinge.

  • Ihr habt das Recht und auch die Pflicht, am Berufsschulunterricht teilzunehmen. Hierfür muss euer Chef euch unbedingt freistellen. Das gilt auch für bestimmte Maßnahmen, die wichtig für die Ausbildung sind.
  • Mittel, die für die Ausbildung wichtig sind, müssen euch kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
  • am Ende der Ausbildung habt ihr das Recht auf ein Arbeitszeugnis.
  • Ihr seid verpflichtet, die aufgetragenen Aufgaben sorgfältig auszuführen.
  • Die Einhaltung der Betriebsordnung ist ebenfalls Pflicht für euch.
  • Und auch das Führen des Berichtsheftes als Ausbildungsnachweis gehört dazu. Denn mithilfe aller Berichte lässt sich erkennen, ob ihr sowohl im Betrieb als auch in der Schule die relevanten Inhalte gelernt habt.

6.    Rechte und Pflichten der/des Ausbilderin/Ausbilders
Auch diese/r hat Rechte und Pflichte, an die er/sie sich halten muss. Hier sind einige Beispiele:

  • Der Ausbilder hat die Pflicht, den Azubi auszubilden.
  • Der Ausbilder hat das Recht, eure Ausbildungsnachweise durchzusehen und gegebenenfalls zu korrigieren. Außerdem muss er es unterschreiben.
  • Außerdem hat er die Pflicht, eure Arbeit entsprechend zu vergüten.
  • Es gehört ebenfalls zu seiner Pflicht, den Azubi zur Sozialversicherung zu melden.

7.    Geheimhaltung
Alles, was intern besprochen und getan wird, bleibt auch intern und darf nicht außerhalb weiter gegeben werden.

8.    Absolute Don’ts in der Ausbildung
Mit dem Smartphone in der Hand faul an seinem Platz rumhängen, Privatgespräche über das Telefon führen, gehen, wann es einem gefällt… Das zeigt nicht gerade ein besonderes Interesse und wird in keinem Betrieb gerne gesehen. Unfreundlichkeit Kunden gegenüber lässt ebenso kein gutes Licht auf euch fallen. Denkt auch immer daran, dass ihr, falls ihr im Kundenbereich tätig seid, den Betrieb repräsentiert. Auch Unpünktlichkeit geht gar nicht. 

 9.    Minirock, Jogginganzug & Co
Ebenso ist die Wahl der Kleidung ist sehr wichtig. Überlegt, wo ihr arbeitet: Macht ihr die Ausbildung beispielsweise in einer Bank, solltet ihr euch entsprechend kleiden. Das bedeutet: Lasst heute mal euren Minirock und das Top mit dem tiefen Ausschnitt im Schrank und zeigt weniger Haut. Für die Herren gilt ebenfalls ein ordentlicher Kleidungsstil. Kein Schlabberlook, sondern je nach Betrieb sogar ein Anzug. Wenn ihr bei der Wahl der Kleider trotzdem unsicher seid, hilft nur eins: Nachfragen. Müsst ihr viel stehen oder gehen, sind bequeme Schuhe wichtig. High Heels sind da nicht unbedingt eine gute Wahl. 

Nun kann nichts mehr schiefgehen und Euch erwarten mindestens zwei spannende und lehrreiche Jahre. Aber denkt daran: Lehrjahre sind keine Herrenjahre und dem Fragenden kann geholfen werden!

 

 

Abstimmung: Deutscher Bürgerpreis für 72-Stunden-Aktion

2. August 2013

Mit dem Deutschen Bürgerpreis werden jedes Jahr Menschen oder Projekte ausgezeichnet, die mit ihrem freiwilligen Einsatz die Lebensqualität in ihrer Umgebung verbessern.

In diesem Jahr wird ein Sonderpreis vergeben, mit dem Hochwasser-Helfer ausgezeichnet werden sollen. Mehr als 120 Einzelpersonen und Gruppen sind dafür nominiert. Darunter auch die 72-Stunden-Aktion „Flutschäden lindern“ des BDKJ MagdeburgHier haben sich 600 Menschen aus ganz Deutschland im Rahmen der 72-Stunden-Aktion im Raum Magdeburg versammelt um den Betroffenen des Hochwassers zu helfen und tatkräftig mit anzufassen.

Bis nächste Woche Sonntag (11. August) könnt ihr auf der Seite des Deutschen Bürgerpreises für das Projekt abstimmen, das euch am eisten beeindruckt hat. Eine Jury wählt aus den 10 Projekten mit den meisten Stimmen drei Preisträger aus, die am 15. August bekannt gegeben werden. Am 2. Dezember werden diese Menschen stellvertretend für alle Helferinnen und Helfer in den Hochwassergebieten ausgezeichnet.

Wehr dich gegen Mobbing!

30. Juli 2013

Ein blöder Spruch, ein schlechter Witz, Ausschließen auf dem Pausenhof oder Kichern beim Vorbeigehen – Mobbing ist kein Spaß! Mobbing macht mehr kaputt, als du vielleicht denkst.

Hilfe und Informationen zum Thema Mobbing bekommst du bei der Mobbing-Kontaktstelle des Bistums Aachen. In dringenden Fällen hilft von 18 bis 20 Uhr das kostenlose Mobbing-Telefon.

Außerdem kannst du dich jederzeit an die Vertrauenslehrer deiner Schule wenden. Sie kennen sich aus und helfen gerne weiter.

++ UPDATE ++ Eine Übersicht mit vielen Informationen zum Thema Mobbing und Links zu weitereren Beratungsstellen findest du auch im Webportal Schüler-Mobbing.

http://www.thetrevorproject.org/

Der Stolberger Jugendbus ist wieder unterwegs!

1. Juli 2013

Auch im Juli lädt der Jugendbus alle im Alter von 12 bis 21 Jahren wieder ein, die Nachmittage und Abende in Stolberg gemeinsam zu verbringen. Ob Fußball, Basketball, Tischtennis, Badminton, Gesellschaftsspiele oder Videospiele –  Rund um den Bus ist (fast) alles möglich. Außerdem könnt ihr auch zusammen Kochen, Tanzen, Musik Hören, Basteln, Malen oder einfach Chillen und den Tag gemeinsam ausklingen lassen. Dabei tourt der Bus als mobiler Jugendtreff unter der Woche durch die Stadtteile Atsch, Breinig, Mausbach und Münsterbusch:

Dienstags (2., 9., und 16. Juli 2013): Atsch
Uhrzeit: 16:00 bis 21:00 Uhr
Kirchenplatz St. Sebastianus
Sebastianusstr. 31- 33
52222 Stolberg

Mittwochs (3., 10,. und 17 Juli 2013): Münsterbusch
Uhrzeit: 16:00 bis 21:00 Uhr
Schulhof Gs Prämienstraße
Prämienstr. 199
52223 Stolberg

Donnerstags (4., und 11 Juli 2013): Mausbach
Uhrzeit: 16:00 bis 21:00 Uhr
Schulhof Realschule
Im Hahn 3
52224 Stolberg

Freitags (5. und 12 Juli 2013): Breinig
Uhrzeit: 16:00 bis 21:00 Uhr
Sporthalle Stefanstraße
Stefanstr. 32
52223 Stolberg

Außerdem ist der Stolberger Jugendbus an folgenden Zusatzterminen im Einsatz:
Samstag, 13. Juli: 13 bis 18 Uhr, Ferienauftakt Kaiserplatz, Stolberg
Samstag, 7. September: 13 bis 18 Uhr, Straßenfest Auenweg, Stolberg

Kommt gerne vorbei und bringt eure Freunde mit!

PS: Von der mobilen Jugendarbeit Stolberg hat dort auch immer jemand ein offenes Ohr für eure Interessen, Sorgen und Probleme in allen Lebensbereichen und hilft euch in Krisensituationen gerne weiter.