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Das geht! Junges Roetgen mischt mit

14. April 2016

Foto: StädteregionMehr Jugendbeteiligung auch in ländlichen Kommunen? Aber klar! Ihr wollt in Roetgen mitbestimmen. Die Gemeinde will euch dazu jetzt den Raum geben und bietet in Kooperation mit dem Bildungsbüro der StädteRegion Aachen die Veranstaltung „Das geht! Junges Roetgen mischt mit“ an. Sie ist am Donnerstag, 28. April, von 17:45 bis 20 Uhr im Bürgersaal der Gemeinde (Hauptstraße 55, 52159 Roetgen) geplant. Eingeladen sind alle Roetgener zwischen 13 und 21 Jahren.

Bürgermeister Jorma Klauss lädt alle interessierten Jugendlichen ein, mitzureden und zu planen. Konkret sollen folgende Fragen erörtert werden: Wir stellen sich junge Menschen das Leben in ihrer Gemeinde vor? Wo wollen sie sich einbringen? Wie soll Jugendbeteiligung in Roetgen konkret aussehen? Der Anstoß dazu kam vom 17-jährigen Laurin. Er war im Herbst 2015 bei einer Veranstaltung, zu der die Koordinationsstelle Jugendpartizipation im Bildungsbüro eingeladen hatte. Farras Fathi, Alina Meuser und Florian Weyand hatten vor der Bürgermeisterwahl 2015 in Roetgen ein Treffen organisiert, bei dem Jugendliche die Kandidaten persönlich kennenlernen konnten. Die Anwärter auf das Bürgermeisteramt stellten sich den Fragen der Jugendlichen.

Nach der Wahl hat Laurin den neuen Bürgermeister Jorma Klauss darauf angesprochen, wie es mit der Jugendbeteiligung weitergehen soll. Ein erstes Ergebnis ist nun die Jugendversammlung am 28. April.

Skate-Anlage in Würselen-Broichweiden

30. Juni 2014

Schon seit einiger Zeit haben sich Jugendliche aus Broichweiden für die Errichtung eines Skate-Parks in Broichweiden eingesetzt. Durch den Neubau des Skate-Parks im Stadtgarten stehen die alten Elemente jetzt für Broichweiden zur Verfügung.

Am Donnerstag, 3. Juli, findet um 15.00 Uhr auf dem Spielplatz Dürerstraße eine Beteiligungswerkstatt für Jugendliche statt, bei der ihr eure Wünsche dem Jugendamt und den Kommunalen Dienstleistungsbetrieben (KDW) und einem Skate-Park-Planer mitteilen.

Infos und Rückfragen sind beim Jugendamt, Herr Brings, unter 02405 – 67408 möglich. 

Bezirksdelegiertenkonferenz für SVler

28. Februar 2014

BSV StädteRegionDu bist Schülervertreter an deiner Schule? Du bist Mitglied im Schülerrat? Dann gehörst du am 7. März ab 9 Uhr zur Bezirksdelegiertenkonferenz der StädteRegion. Sie dient dem Austausch aller Schülervertreter sowie der Planung, Diskussion und Vorstellung verschiedener Projekte und Problematiken. Eingeladen sind nicht nur alle Schülervertreter, sondern auch SV-Mitglieder und Verbindungslehrer. Dieses Mal steht die Konferenz unter dem Thema „Jugendbeteiligung“ und es stehen unter anderem folgende Themen auf der Tagesordnung: Das Peer-Projekt zur Drogenprävention, die Unterstützung von Schülern in der Berufs- und Studienorientierung sowie das Projekt „Das geht!“ sind wichtige Programmpunkte. Los geht’s im Mediensaal im Haus der StädteRegion um 8:30 Uhr. Die Veranstalter bitten um ein pünktliches Erscheinen, damit die ausstehenden Mandate bis 9 Uhr vergeben werden können und die Konferenz pünktlich beginnen kann. Natürlich braucht ihr für die Teilnahme das Einverständnis der Schulleitung, die euch vom Unterricht befreien muss. Weitere Infos gibt’s auf der Facebookseite der BSV oder Facebookveranstaltung der BSV.

Logo: BSV

Nachbetrachtung der Generation-Jugend Abschlussveranstaltung

9. Dezember 2013

gj-fotoAm 19.11 fand im Check-In in Eschweiler die Abschlussveranstaltung des Generation Jugend-Projekts 2013 statt. Dabei wurde präsentiert und besprochen, welche Projekte in der Städteregion zusammen mit den Jugendlichen und der mobilen Jugendarbeit behandelt wurden, so beispielsweise die Graffiti-Verschönerung des Tunnels an der B 258, die Sanierung von Toilettenanlagen an der alten Volksschule in Simmerath und die Umgestaltung der Skateanlage in Eschweiler in der Indestraße. Vielleicht haben die einen oder anderen unter euch an einer der Aktionen teilgenommen. Die Erkenntnis des Abends war, dass Jugendliche durchaus bereit sind, sich einzubringen und einzusetzen, sagen Denise Trautmann und Florian Weynand. Beide haben seit kurzem ihr Abi in der Tasche und machen ein freiwilliges politisches Jahr im Bildungsbüro der Städteregion Aachen. Ihrer Meinung nach liegt ein Problem darin, dass sehr häufig Informationen und Zeit fehlen. Die Einführung des Ganztagsunterrichts und der wachsende Druck auf Schüler, macht es zunehmend schwierig, sich in der Freizeit zu engagieren. Damit die Beteiligung von jungen Menschen also funktioniert, müssen sie intensiver eingebunden, nach Themen befragt sowie bei der Umsetzung finanziell und personell unterstützt werden. Wenn man Jugendprojekte ohne Nachdruck angeht, werden sie scheitern.

Eine Studie von Professor Claudia Mayer von der FH Aachen  unterstreicht diese Aussage. Ihre Studenten haben über 1000 Schüler in der StädteRegion Aachen zum Thema Jugendbeteiligung befragt. Die Beteiligungsmöglichkeiten sollten in der Schule angeboten werden und auch von außerschulischen Projektarbeitern betreut werden, damit die Schüler frei von Notendruck arbeiten können. In diesem Sinne entwickelt Mayer jetzt in mit fünf Modellkommunen – Alsdorf, Eschweiler, Baesweiler, Herzogenrath und Stolberg – konkrete, umsetzbare Konzepte für lokale Jugendbeteiligungsformate. Für weitere Erkenntnisse will Mayer Anfang des kommenden Jahres auch die 11.000 Schulabgänger der Städteregion befragen. Alle Ergebnisse ihrer Arbeit decken sich auch mit denen von Olaf Tümmeler, die er in der mobilen Jugendarbeit im Projekt „Generation Jugend“ gewonnen hat. Für die Jugendlichen ist wichtig, dass diese Arbeit auch städteübergreifend funktioniert, denn die Wahrnehmungsprobleme seien in allen Städten gleich. Tümmeler: „Die Jugend braucht ein Sprachrohr. Wir können das sein.“

Um einen Eindruck von der Veranstaltung zu erhalten könnt ihr euch die Fotos von der Veranstaltung auf unserer Facebook-Seite ansehen.